Schulpsychologin

Als Schulpsychologin ist Frau Eva Kainz von der Realschule Heilsbronn für unsere Schule zuständig.

Kontaktmöglichkeiten:
Tel. 09872 95709131 (Donnerstag, 09:00 – 10:00 Uhr)
E-Mail: eva.kainz@gmx.de

 


„Was? Zu einem Schulpsychologen? – Aber ich bin doch ganz normal!“

Viele Schülerinnen und Schüler reagieren so, wenn sie von Eltern, Lehrern oder Mitschülern den Hinweis bekommen, dass sie mich wegen ihrer persönlichen oder schulischen Probleme aufsuchen könnten.

Der Schritt, zum Schulpsychologen zu gehen ist oft nicht so ganz leicht.

Diese Seite soll dabei helfen, über die Tätigkeitsfelder des Schulpsychologen aufzuklären und den ersten Schritt auf der Suche nach Hilfe zu erleichtern.

Zur Beruhigung:

Ein Schulpsychologe ist kein Psychiater, also kein Facharzt, der sich mit der Behandlung von psychischen Erkrankungen beschäftigt und dabei neben psychotherapeutischen Methoden (z.B. Verhaltenstherapie) Medikamente einsetzt.

Ein Schulpsychologe ist kein Psychoanalytiker, der sich nach einer tiefenpsychologischen Ausbildung in einer oft langfristigen Therapie mit dem Unterbewussten und der Entwicklung der Persönlichkeit von Klienten mit psychischen Erkrankungen beschäftigt.

Ein Schulpsychologe ist kein Psychotherapeut, der sich nach einer therapeutischen Ausbildung mit der Behandlung von psychischen Schwierigkeiten Hilfesuchender befasst.

Die bayerischen Schulpsychologen sind – nach einem Studium der Psychologie mit schulpsychologischem Schwerpunkt – vielmehr Berater von Schülern, Eltern, Lehrern und Schulleitung bei Problemen, die innerhalb oder im Zusammenhang mit der Schule auftreten. Zudem sind sie gleichzeitig Lehrer an einer Schule, kennen sich also mit den Schwierigkeiten der Rolle als Lehrer und den Anliegen von Eltern und SchülerInnen aus.

Schulpsychologen beraten

1. einzelne Klienten

 

2. Gruppen

 

3. das System Schule

Und was passiert in so einer Beratung?

Zu aller erst wird ein Eingangsgespräch stattfinden, in dem das Problem beschrieben und das Ziel geklärt wird. In der folgenden Zeit wird sich der Schulpsychologe Informationen beschaffen über die schulische Lage, die familiäre Situation und eventuell Kontakte zu Dritten aufnehmen.

Außerdem sind psychologische Tests ein weiteres diagnostisches Mittel. Am bekanntesten sind sicherlich Intelligenztest, es gibt jedoch auch Konzentrations-, Angst- Motivationstests usw. Je nachdem, welchen Auftrag der Schulpsychologe erhalten hat, können noch weitere Gespräche zur Problemlösung stattfinden, gemeinsam Lösungsstrategien erarbeitet werden oder es wird eben an andere Stellen weitervermittelt.

Wichtig ist zu wissen, dass nichts geschieht, was Eltern und Kinder nicht wollen und dass das, was nach der Beratung damit angefangen wird, ganz allein Sache des Ratsuchenden ist.

Der Schulpsychologe ist zur Verschwiegenheit verpflichtet, er darf nur auf ausdrücklichen Wunsch des Hilfesuchenden Informationen an Lehrer oder Schulleitung weitergeben!

Eva Kainz

 

Quelle: RS Heilsbronn